Treppenhausreinigung: Was wird gereinigt und wie oft?
Stufen, Handläufe und Eingang: was dazugehört, welcher Rhythmus passt und worauf du beim Material achten solltest.

Das Treppenhaus ist die Visitenkarte eines Hauses. Wer hier täglich ein- und ausgeht, bemerkt Schmutz sofort – und ebenso, wenn alles gepflegt ist. Doch was gehört eigentlich zur Treppenhausreinigung, und wie oft ist sie sinnvoll?
Was typischerweise gereinigt wird
- Stufen und Podeste kehren oder saugen und anschließend feucht wischen
- Handläufe und Geländer abwischen – sie werden ständig berührt
- Eingangsbereich mit Fußmatte und Hauseingangstür
- Lichtschalter, Klingeltableau und Briefkastenanlage
- Fensterbänke und – je nach Vereinbarung – die Treppenhausfenster
- Kellerabgang oder Dachbodenzugang, wenn vereinbart
Wie oft ist sinnvoll?
Das hängt vor allem davon ab, wie viele Menschen das Treppenhaus nutzen. Als Orientierung:
- Kleine Häuser mit wenigen Parteien: Oft genügt eine Reinigung pro Woche.
- Größere Mehrfamilienhäuser: Zwei Termine pro Woche halten Eingang und Stufen gepflegt.
- Nasse Jahreszeit: Bei Regen, Schnee oder Laub braucht der Eingangsbereich häufig zusätzliche Aufmerksamkeit.
Wer ist zuständig?
In vielen Häusern regeln Hausordnung oder Mietvertrag, ob die Bewohnerinnen und Bewohner das Treppenhaus selbst reinigen oder ob die Verwaltung einen Dienst beauftragt. Wird ein Reinigungsdienst beauftragt, können die Kosten je nach Vertrag als Betriebskosten umgelegt werden. Im Zweifel hilft ein Blick in die eigenen Unterlagen oder eine Nachfrage bei der Hausverwaltung.
Auf das Material achten
Treppen bestehen oft aus Naturstein, Terrazzo, Holz, Fliesen oder Linoleum. Jedes Material braucht das passende Mittel: Säurehaltige Reiniger können Marmor und andere kalkhaltige Steine angreifen, zu viel Wasser schadet Holz. Hinweise des Herstellers oder der Hausverwaltung helfen bei der Auswahl.
Ein fester Plan mit Wochentag und Aufgabenliste sorgt dafür, dass nichts vergessen wird – und alle wissen, was sie erwarten können.


